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Suggestion

 

 

"Suggestion ist ein Vorgang des Ansprechens und Nutzbarmachens der eigenen psychischen Prozesse eines

Patienten, und zwar auf eine Art und Weise, die außerhalb seines gewohnten Bereichs der Ich-Kontrolle liegt."

                                                                                                                                              Milton H.Erickson

 

Unter Suggestion verstehen wir die Beeinflussung der Denk-, Willens- und Gefühlsabläufe eines Menschen durch sich selbst oder durch andere. Je grösser die Suggestibilität des einzelnen Individuums ausgeprägt ist, desto grösser die mögliche Beeinflussbarkeit - sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

 

So besteht denn das Wesen der Suggestion darin, daß in der eigenen Person oder in einem anderen Menschen auf irgendeine Weise in dessen Unterbewußtsein eine bestimmte Vorstellung erzeugt wird. Dadurch erreicht man die Beeinflussung seiner Gefühle, seines Urteils und seiner Willensentschlüsse.

 

Je deutlicher und ausgeprägter diese Vorstellung erzeugt wird, desto leichter wird sie sich beim Gegenüber durchsetzen und desto länger wird ihre Wirkung anhalten.

 

Unser ganzes alltäglich Leben wird mitbestimmt durch Suggestionen. Sie sind notwendig für die eigene Meinungsbildung, die Kommunikation mit unseren Mitmenschen, der eigenen Fort- u. Weiterbildung und letztendlich der Ausprägung der ganz individuellen Persönlichkeit mit den dazugehörigen Stärken und Schwächen.

 

Das heisst, wir werden ständig von außen beeinflusst und wir beeinflussen uns auch ständig selbst. Letztendlich kann jede Fremdsuggestion auch nur mit einer Autosuggestion vollzogen werden, so daß man sagen kann "der letzte Schritt wird stets von uns selbst vollzogen".

 

Aus diesem Grund sollten wir uns bemühen negative Gedanken schnellstmöglich durch positive zu ersetzen, bevor sich regelrechte negative Glaubenssätze daraus entwickeln. Die Macht unserer Gedanken und Vorstellungen ist ungeheuer bedeutsam für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und sollte so weit als möglich für die Verwirklichung eigener Vorstellungen im positiven Sinne genutzt werden. Die Kontrolle und positive Nutzung der eigenen Gedanken ist das erste wichtige Ziel einer Suggestionstherapie.

 

Hilfe und Unterstützung von außen in Anspruch zu nehmen, ist in diesem Zusammenhang keinesfalls ein Zeichen von Schwäche oder auch nur zu wenig Eigendisziplin. Es erleichtert einfach den Vorgang der Selbst-/Autosuggestion durch den erhöhten Grad der eigenen Entspannung, da man einen Teil der Arbeit an einen Helfer/Partner abgeben kann. Art und Weise sowie Ziel der Suggestionen bestimmt letztendlich der Patient selbst. Nur der Vorgang an sich bzw. die Gestaltung des Ablaufs bestimmt der Therapeut/Hypnotiseur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                  

                                                                            "7 Towers"

                                                               (Acryl on canvas, 80x100cm)